20090629
Was wir sind
was wir sind
nicht verstellen
nicht ein Stück
Ich will offen sein
für dich ein Buch
Es ist nicht die Lösung
es ist ein Versuch
Der Rest des Textes drumherum is nicht so gut...
aber den Teil find ich gut
20090112
Das mächtige Wesen
Ihr Anblick trägt mich auf gold‘nen Schwingen
Doch ihre Worte werfen mich hinab
Donnerstilzchen
Produziere Müll, Schlamm und Kloake.
Kotze Eingeweide auf die Welt.
Sie soll in meinem Blut ertrinken.
Morgen schaff ich Angst und Schrecken.
Verbreite Feuer, Seuchen, Terror.
Will tausend Menschen rennen sehn.
Die Welt soll schwer vor Angstschweiß stinken.
Und übermorgen
Drück ich auf den großen
Roten
Knopf.
20071014
Fall und stürz!
Fall in alte gruben
Über alte stricke
Die du längst glaubtest
Abgehängt zu haben.
Stürz
Stürz dich in die tiefen
In frühe Löcher
Die du längst glaubtest
Abgedeckt zu haben.
Doch nur weil du dich nicht
mehr daran zu erinnern glaubtest.
Fielst du umso härter.
[Placebo is echt gemein. ]
20070916
Wir und Du
die es fertig brachten
in dein Heim einzudringen.
Wir,
die dir dein Weib
und deine Kinder nahmen.
Wir,
die dich zähmten,
trotz deiner Wut.
Wir,
die nicht aufhörten
dein Blut zu trinken.
Wir,
die dir nicht mal
deinen Seelenfrieden ließen.
Sind wir es nicht wert
an deiner statt zu leben?
20070902
Anregendes Gespräch
Weißt du...?
Kopfschütteln...Schulterzucken...
Okay.
Bist du...?
Schulterzucken...
Hm.
Alles O...?
Kopfschütteln...
Oh.
Willst du...?
Ja.
20070827
Allschafe
Beleuchtet vom Mond.
Auf den endlosen Weiden des Alls.
Insekten aus Sternen unter ihnen.
Sie kümmern die Herde nicht.
Zielsicher ziehen sie vorbei.
Dicht zusammen.
Zusammen von West nach Ost.
Der Sonne,
die hinter ihnen schon lange untergegangen ist,
entgegen.
20070819
Teddy Bear
would you swear,
that you don't miss her?
Little girl,
would I lie,
if I say you miss him?
Teddy bear,
do I have to swear,
that no other girl is like her?
Little boy,
didn't you enjoy,
the time she spent with you?
Einfach
Einfach mal was Ausprobieren.
Einfach irgendwas riskieren.
Einfach mal die Seele baumeln.
Über eine Kante Taumeln.
Sprünge wagen.
Nicht verzagen.
Weiter machen.
Immer Weinen.
Immer Lachen.
Manchmal in der Scheiße stehen.
Trotzdem Lachen,
weitergehn.
Scheißegal wen's interessiert,
guck doch einfach wem das noch passiert.
Und wenn du dann sojemand' findest,
dann halt ihn fest,
doch lass im richtigen Moment auch los,
denn der ist klein
die Welt ist groß.
Schwarze Gedanken, weisser Stift
Weißer Stift, schwarze Gedanken.
Keiner Sieht sie, weißes Papier.
Unsichtbar, nur Reliefs.
Unlesbar, trotzdem da.
Ein Blinder kann sie vielleicht lesen.
Doch selbst er kann nicht verstehen.
Denn schwarze Gedanken,
kodiert durch einen weißen Stift,
kann niemand entziffern,
der nicht nicht richtig tickt.
prehistorical woman
Doch ich wünschte mir,
es wäre nicht nötig gewesen.
Denn ich will sie doch nicht mehr lieben.
Diese Frau aus vergangener Zeit.
Ich hab sie im Museum gesehen.
In der prähistorischen Abteilung.
Sie stand hinter dickem Glas
und einer festen Panzerwand.
Die einzige Verbindung raus
zu mir
ist eine Gegensprechanlage
Und die funktioniert nur alle Jubeljahre.
Zu der Frau -
aus längst vergang'ner Zeit.
Zottlig und doch liebenswert.
Zu der Frau -
noch aus früher Vorzeit.
Voller purem Freiheitsdrang
Heut hast du mich dann verlassen.
Doch das ist nicht so schlimm.
Denn jetzt hab ich endlich
Zeit für's Museum.
Bei Tag und bei Nacht.
So kann ich sie wenigstens sehn, da
ich sie
ja nicht
berühren kann, in ihrem
dicken Panzer aus Glas, Stahl und Entfernung
Zu der Frau -
aus längst vergang'ner Zeit.
Zottlig, doch Begehrenswert.
Zu der Frau -
noch aus früher Vorzet.
Zottlig,wild und ungezähmt.
Zu der Frau -
aus längst vergang'ner Zeit.
Zottlig, voller emotionen. (Chorus: prehistorical Woman)
Zu der Frau -
noch aus früher Vorzeit.
Zottlig und so wunderschön.(Chorus: prehistorical Woman)
(Chorus: prehistorical Woman)
Zottlig und doch wunderschön.
(Chorus: prehistorical Woman)
Zottlig, gerade deshalb schön.
20070818
TrendEmoTrend
Emo sein
Es wird zum Trend
Streifen
wohin ich mich
auch dreh
und wend.
Punkte,
und auch
Totenköpfe,
zieren
Gürtelschnallen,
Pullis,
Knöpfe.
Kann das Zufall sein?
Die Welt wirkt jetzt so still und leise,
als wäre der Frieden auf sie gefallen.
Weiß wie Tauben,
weich wie Daunen.
Das kann kein Zufall sein.
Kein Wunder das das Weihnachtsfest,
im Winter wird begangen.
So still und leis,
wie dick und weiss.
Das kann kein Zufall sein.
Heut ist nicht mehr Weihnachten,
doch Winter ist gekommen.
Endlich Ruhe,
endlich Frieden.
Kann das Zufall sein?
Chaos in my Head
Chaos in my Head.
Just words and pictures.
Black and white,
and numbers.
Red.
So fast.
They are changing.
They are moving,
in a rapid sucession.
It's chaos in my head.
The images and words,
they does make sense.
I know it,
but i can't identify it.
Can't see it,
clearly.
So fast.
They are changing,
there colour.
So strange.
Just Chaos in my Head.
The red numbers
and the black birds,
the white doors
and I am wounded.
Such a slow Moment.
So peaceful and quiet.
A rosa butterfly is falling.
And at the moment
he reach the
black,
white,
red,
ground.
It starts again.
So fast.
They are changing.
They are moving.
So fast.
My live is dying
So fast
when 23 appears...
Das Hutboot
Ein Hut schwebt über die Menge.
Ein weisser Punkt über dunklen Harrmassen.
Von unsichtbarer Kraft
mit leichtigkeit getragen,
tänzelt er über das Meer,
dass sich zwischen den Gebäudewänden erstreckt.
Eine Strömung scheint
das weiße Schiff erfasst zu haben.
Es fährt zu einer der Steilklippen und verschwindet.
In einem Höhleneingang?
Ein Licht blitzt kurz auf.
Battler
Ich stehe in einer Arena.
Eine Arena gebaut für den Kampf.
Doch ich bin ein Bettler.
Und ich bettle um das Brot.
Doch plötzlich umringt mich die Masse.
Sie werfen mir die Brotkrumen der Künstler zu.
„ Ich bin doch ein Kämpfer,
kein Bettler.“ ruf ich.
Doch jetzt bekomm ich den Applaus
und niemand hört mir zu.
Arachnophilia
I live in a raved cave.
I am never alone.
Me and my friends feeds,
who ever gets lost in my home.
You should only feel save,
if you are
Arachnophilia.
Arachnophilia.
Arachnophilia.
Arachnophilia
Me and my friends will
wrap you, watch us unite.
They weave you a veil,
'cause now you're my bride.
Tonight
the pleasure will be mine.
'Cause I'm
Arachnophilia.
Arachnophilia.
Arachnophilia.
Arachnophilia
That's what I am.
I discover a red sign,
on your black dress.
You are a black widow
and I am helpless.
Tonight
the pleasure will be mine..
Cause You're an
Arachno
Arachno
Arachno
but because of you
I die...
[hier bin ich für jede Verbesserung dankbar, denn bestimmt stimmt nicht alles von der Sprache her... is halt nicht meine Muttersprache]
kaltes Zimmer
Merke es erst, als ich es verlasse.
Ich merke grad' mein Leben ist kalt,
Merke es erst, seitdem ich dich verlasse.
Habe selten die Freuden genutzt,
die ich hätte haben können ohne dich.
Hab mich zu sehr in meinem Zimmer
verbarrikadiert.
[ist schon etwas älter^^ seltsam eigentlich]
Zerfranztes Herz
verletzt vom Wind.
Er franst es aus.
Er ist so blind.
Oh kalter Wind,
komm spiel mit mir.
Bringst nebst Verderben,
Sucht und Gier.
Gift
Jeden tropfen Gift, saug ich in mich ein.
Lass es durch meine Seele fließen
und meinen Kopf vernebeln.
In meinen Ohren rauscht das Meer
betäubend.
Macht die Glieder schwer.
In meinen Träumen,
heisses Feuer.
Lass es brennen.
Lass es zehren.
Meine Kraft so Grenzenlos
Nichts kann mich töten nichts enstellen.
meinem letztem Wunsch entspricht
Wie Welten
Gräserblätter, Wolkenkratzer.
Käfer sind die Lastwagen,
Libellen die Concords.
Sandkörner Granitblöcke
und Äste schlagen Brücken.
Über Abgründe
von mehreren dutzend millimetern.
Die Krieger dieser Welt
Töten ohne zu wissen.
Folgen blind den Befehlen
derer, die in den Hügeln wohnen.
Fechten gewaltige Schlachten.
In denen Millionen sterben.
Die Schätze dieser Welt
Schillernder als die Perlen.
Lebendig,
flirrend,
schwebend.
Die Luft ist Voll davon.
Sandkörner aus Bergkristall
liegen überall.
Und keiner hebt sie auf.
Gewitter Erleuchtung
Ich spüre jeden einschlag.
Jetzt weiss ich,
ich bin da
und wiedersteh.
Das Wasser prallt an mir ab.
Läuft an mir herab.
Und ich steh da.
Der Regen prasselt auf
mich
und das Licht
strömt auf
mich ein.
Erleuchtet mich.
Von einer Straßenlaterne.
Die Blitze zucken.
Und ich hör das Rauschen,
- des Windes,
wie er in mich strömt
wenn ich atme.
Und ich weiss,
er versteht mich.
Jetzt lieg ich hier.
Nass
in meinem Bett
Und ich fühle mich glücklich gesäubert,
kalt
und wie der Herr der Welt.
Meine Decke
wärmt mich jetzt.
Der Liegestuhl
im kaltem Licht der Neonröhre.
Er wird grad' nicht gebraucht
und deshalb an die Wand geschraubt.
Der kalte Wind zerrt hart
an seinem Tuch aus weißem Stoff.
Auf diesem Weiß sind ein paar Flecken
aus trocknem Blut gebroch'ner Herzen,
aus Liebe und aus Liebesschmerzen.
Das Laken wird ersetzt
und manchmal auch gefärbt.
Doch bleibt er immer er.
Trotzt tapfer allen Flecken,
allen Farben, scharfen Ecken
Das Neonlicht geht aus.
Die Dunkelheit umfängt ihn.
Doch lange war's dann nicht,
denn die Sonne geht bald auf,
findet ihn geöffnet auf
und scheint -
für ihn.
Teurer Rausch
Das Feuerzeug in der einen Hand.
Der Daumen auf dem Rädchen.
Zucken.
Die Flamme ist entfacht.
Die Zigarette an den Lippen.
Der Rauch zieht ein in meine Lunge.
Luft anhalten.
Der Rausch beginnt.
Ausatmen.
Die Glut glimmt vor sich hin.
Schwarze Aschepunkte auf rot-orangenem Grund.
Schnippen.
Entspannung.
Rauschzustand.
Das Gift wirkt.
Zweiter Zug.
Dritter Zug.
Gedanken.
Augen schließen,
um den Rauch nicht in den Augen brennen zu lassen.
letzter zug.
Zerdrücken.
Die Asche verweht der Wind.
Nichts bleibt.
Der Rausch verfliegt.
Dauerte nur wenige Minuten.
Das Geld verfliegt.
Der Rausch ist teuer erkauft.
Der tote Stummel landet im Papierkorb.
Auch er wird irgendwann vergehn.
Ich auch.
Nur Nachgeschmack wird bleiben.
Wie das, was ich schrieb.
Doch es gibt Mächte,
die auch dies
auslöschen können.
The moment the world turns green
This is the moment before the sky sends his water down to us.
The clouds are turning green
and the world gets a green shine.
It's not the fresh green of spring.
It's the deseased, dark and dirty green
of trash and sludge.
But the wind and the rain will clean the world.
Soon.
-zweimeterfünfzig-
Lehnt an der Tür der S-Bahn
und überragt sie trotzdem um fast dreißig zentimeter.
Die jungs,
die hinter ihm sitzen,
tuscheln.
Bestaunen ihn.
Einer steht auf,
guckt zu ihm auf
und lacht.
Nicht aus gemeinheit.
Aus Freude.
Und ich kann lächeln.
Aus Freude.
Wenn das Internet ein Sternenhimmel wär
-habt ihr euch das mal überlegt
wär der Himmel strahelnd weiss.
Leuchtet
blinkt
und voller leben.
Immer neue Bilder,
tauchen auf ihm auf.
Muster bilden sich.
Bewegen sich.
Erzählen Geschichten
großer Helden.
Und All-Tagsgegenständen.
Die Menschen geben ihnen Namen.
Kommentieren ihren Lauf.
Und die Sterne sie erzählen,
Geschichten der Planeten.
Und jeder Stern stirbt einmal.
Doch ihre Bilder scheinen nach.
